Großes Danke an: Hotel Rosenburg, Frisörsalon Manuela & Burger Haus Garding, Modehaus Westensee, Firma Dornbusch, Fa. Wominghaus, die Stadtwerke Husum, J. & L.Ferienhof Haack, P.& A. Thomsen Immobilien, Provinzial Oldenswort Jens Lampe, Zimmerei Holger Tammen, bitte Sonderseite unten beachten!!! ...

Das war das letzte OpenEi 2016

Team 2016

Das war definitiv das letzte OpenEi 2016 !!

Warum ist schnell erklärt. Aber vorweg ein kleines Resümee.
Ich beziehe mich auf die Kritiken, die mich bis jetzt erreichten. Und die waren meistens nachvollziehbar.

Mein oberster Chef, unser geschätzter und hinter uns stehender Bürgermeister von Witzwort ,Willi Berendt, sagte mir: Die Musik war nachmittags zu laut und zu rockig.

Da hat er recht. Aber ich habe der Technik gesagt, dass ich Druck auf den Boxen will. Wenn man Ruhe haben will, kann man gerne in den Wald gehen und sie geniessen. Auf einem Festival, ob es jetzt wie unser Benefiz oder ein kommerzielles ist, ist mir egal. Da soll die Musik sein und wie Herbert Grönemeyer in „Musik nur, wenn sie laut ist…“ sagt, soll sie laut sein. Das wird auch wieder so sein. Aber ich strebe einen Kompromiss an, wonach wir wirklich eine Trennung erzeugen nach Nachmittagsprogramm und Abendprogramm haben werden. Das Abendprogramm ist dann allerding kompromisslos so, wie Bluheiß, Burning Fuse, die Deichbrecher und die Alltagshelden es uns gezeigt haben.

Nächster Punkt in der Kritik ist zu meinem Vorteil: Ich bekomme ein Büro (Wohnwagen). In dem Durcheinander der letztes Stunden vor einem Fest wie diesem (Erinnerung: wir sind alle keine Profis und bekommen alle kein Geld!) war das übliche Durcheinander in unserer Versorgungshütte. Das endete damit, dass ich dort saß und Lücken füllte (die ich auch zu verantworten hatte) und viele Dinge vergaß, die mitten im Betrieb eines Festivals einfach nicht mehr zu ändern sind. Als Höhepunkt bekam meine Laptop-Tasche eines Los-Aufkleber und sollte verlost werden. Mit privaten Inhalt und allem! Das hört mir auf!
Heidi R.: Es wurden wirklich ein paar Preise geklaut. Es gibt Menschen, die in einem unbeobachteten Augenblick sich einfach was einstecken. Deiner war wohl dabei. Wir brauchen keinen Blödsinn zu machen. Wenn wir nichts geben wollen, dann packen wir eine „Niete“ da rein, aber enttäuschen wollen wir niemanden. Ich mache das wirklich gerne bei einem Getränk wieder gut, aber ich entschuldige mich nicht für solche dämlichen Idioten.

Einer der Gründe, warum es kein OpenEi 2016 mehr geben wird !!!

Dann der Vorwurf, dass wir mit der Musik im Rückstand waren. Ey Leute: Das ist alles Live. Wir haben in der letzten Zeit immer Beschwerden gehabt, dass der Soundcheck auf der einen Bühne den Auftritt der anderen störte. Jetzt geht es nicht, weil wir eine 3.1-Anlage haben, wo auf dem ganzen Platz der Sound gleich viel Stereo bietet. Da kann man nicht parallel einmischen. Und 4-6 Minuten für einen Soundcheck sollten doch wohl auch drin sein. Und so ein Soundcheck ist doch geil und zeigt: Die spielen live!! Jeder muss doch mal Pipi machen und sein Glas wieder füllen. Nutzt die Zeit, wenn Ihr das nicht sehen wollt. Also nicht gleichzeitig bitte. Und gönnt der Technik doch auch mal einen Augenblick der Ruhe. Die sind 16 Stunden auf dem Platz. Mindestens.

Die Sache mit den Bändern. Wurde an mich ernsthaft herangetragen von Thorsten B. Er hat Recht. Aber ein OpenAir ist nicht so gut planbar. Wir waren der Meinung, wir haben genug bestellt von den Bändern und wenn nachts um halb eins alle weg sind, dann tut es mir leid. Man bekommt damit ja Rabatt auf die Getränke und wenn man lange arbeiten muss, dann ist man gekniffen. Das sehe ich ein. Entweder habe ich zu viele oder zu wenig. Die genaue Mitte werde ich niemals treffen. Genauso wenig, wie ich das Wetter voraussagen kann. In Friedrichstadt ging es ab mit Regen, in Witzwort war es bestes Wetter. (Der Liebe Gott oder Petrus liebt das OpenEi habe ich in den letzten Jahren gehört. Und ich denke fast, da ist was Wahres dran!) Bei schlechtem Wetter kommt Ihr nicht und das OpenEi schaut dumm aus der nassen Wäsche. Ich verspreche eine Lösung.

Dann habe ich heute den halben Tag gebraucht, um einen Vorwurf aufzuarbeiten, der von einem Bekannten eines Bekannten kam. Unsere Security hat einen Gast zusammengeschlagen. Stand bei Facebook. Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich das las. Nach hektischen Telefonaten war es dann die Security unserer neuen Partner, die Landjugend Evershop. Noch mehr hektische Telefonate. Was war da los???? Wir möchten mit der Landjugend Evershop, die aus sehr tollen Leuten besteht und mit denen die Vorbereitungen für das OpenEi 2016 wirklich gut liefen, eigentlich eine schöne Sache aufziehen und das OpenEi erweitern zu einem sozialen Projekt, das seinesgleichen sucht.

Was war da los? Die Polizei war mittlerweile im Spiel, die Sache lag beim Amt und die Hektik in den Telefonaten nahm noch mehr Fahrt auf.

Und dabei wollten wir eigentlich nur den Tag damit verbringen, hinter uns aufzuräumen und all´das Zeug wegzufahren, was wir für die Durchführung bekommen haben.

Am Ende kam raus (ich fasse zusammen)

Ein offensichtlicher und bekannter „Suffkopf“ hat letzte Woche auf dem Packhaus Festival in Tönning Streit gesucht und gefunden. Ein blaues Auge war der Lohn.

Am Freitag, das Sommerfest der LaJu auf dem OpenEi-Gelände (ich erinnere an die Partnerschaft) hat er damit weitergemacht und auch bekommen, was er wollte. Damit nicht genug. Am Samstag auf dem OpenEi musste es dann weitergehen. Kann also nicht so schlimm wie geschildert gewesen sein.

Ich habe Zeugenaussagen die mir bestätigen, dass er den Streit beharrlich suchte und unsere Dienste (LaJu und OpenEi) sich absolut korrekt verhalten haben. Die Rettungsdienste haben gemäß Protokoll keine Eintragungen über die Art Verletzung, die er vorgibt In jungen Jahren und mit im alkoholischen Zustand steigt ja bekanntlich das Selbstwertgefühl und die Scham, wenn man einem auf die Nase bekommt. Wir distanzieren uns ausdrücklich von dem Vorwürfen, die mittlerweile bei Facebook gelöscht wurden und für die sich aus ehrlich und ausdrücklich entschuldigt wurde und belassen es dabei. Als Empfehlung bei weiterem Wunsch nach Ärger dieser empfehle ich einen Besuch bei einem Motorradclub oder so. Wir Beteiligten veranstalten alle Familientaugliche Feste!! Verstanden junger Mann????

Gefreut habe ich mich über viel Lob für die ganze OpenEi-Sache. Nicht nur die aufgezählten Facetten.

Es waren „Spione“ anderer Veranstaltungen bei uns und haben sich angeschaut, was wir so machen. Das machen wir auch so. Die guten Ideen sind ja nicht alle meine. Ich klaue auch woanders.

Und wir sind in einem kurzen Gespräch (mehr ging nicht. Ich wollte die Deichbrecher sehen) überein gekommen, dass wir wohl mit zwei weiteren Festivals aus der näheren Umgebung mal ins Eingemachte gehen um uns gegenseitig zu unterstützen. Ein Traum wird wahr!!!!! Zusammen ist man ja bekanntlich mehr als die Summe der Teile und ich möchte eine Kooperation. Das kann nur gut werden. Ich verspreche aber hier und das habe ich schon damals zu anderen gesagt, dass ich die Eigenständigkeit und Eigentümlichkeit des OpenEi behalten werde. Aber das wollen die anderen gewiss auch für Ihre Festivals. Und am Ende kommt bestimmt etwas Gutes dabei heraus, wenn wir alle an einem Seilende ziehen!! Hört Ihr, Ihr Spione!!?? J

Das bringt mich zu den Aspekten des OpenEi´s , die ich liebe und warum ich mir diesen Mist überhaupt antue.

Ich habe ein so dermaßen geiles Team, dass könnt Ihr Euch alle gar nicht vorstellen!! Nein, könnt Ihr nicht. Die Typen kommen teilweise von weit her, nehmen sich Urlaub, pennen im nassen Zelt, bekommen wenig Schlaf, essen im Stehen oder Laufen, kriegen in der Hektik auch noch Mecker von mir, wenn was nicht läuft, vernachlässigen ein paar Tage ihr Privatleben…. Und warum??? Weil sie alle sehr gute Menschen sind. Weil sie für die Sache OpenEi jedes Jahr wieder nach Witzwort kommen und mitmachen. Ich werde niemals gerecht werden mit meinem Lob an alle diese Menschen. Das kommt immer zu kurz. Aber im Herzen denke ich an Euch und danke Euch allen. Versprochen!!

Marlies J. hat dieses Jahr die Bühnen so schön geschmückt. Diese Details gehen irgendwann unter bei der Hektik und der Größe, die wir erreichen.

Ich danke Dir Marlies und werde Dich nächstes Jahr wieder fragen wenn ich darf.

Das OpenEi soll nicht größer werden. Nur besser.

Mehr verkraftet Witzwort an Parkplätzen nicht und die Logistik pfeift auch auf dem letzten Loch. Ich erwarte keine Wunder und Angebote der Hilfe und LKW´s. Dafür habe ich zu oft gefragt und wir wollen doch gerne den Platz in der Mitte des Dorfes erhalten als Veranstaltungsort. Da passt es hin und da gehören wir drauf. Die Nachbarn haben sich noch niemals (!) beschwert über den Betrieb, die Einschränkungen und den Lärm. Nein, wir haben sogar von einem Einwohner eine saftige Spende erhalten. Das Paar baut gerade seine Zukunft in Witzwort hier auf und unterstützt uns sogar. Sagenhaft.

Da es kein OpenEi 2016 mehr geben wird, erspare ich mir die Mühe, um mehr Anteilnahme um Plakate in den Fenstern zu bitten. Das hat uns sehr gefallen zu sehen, wie ein Haushalt neben dem anderen sich mit dem Gedanken des OpenEi solidarisiert. Man glaubt gar nicht, wie sehr es einem Kraft gibt, so etwas zu sehen.

Ich danke meinem ganzen Team und allen beteiligten Musikern für Ihre Arbeit für den Marienstift und die Musiktherapie der Mehrfach-Schwerstbehinderten. Die Spendensumme wird hoch sein. Vielleicht höher als jemals zuvor. Ich hoffe es sehr. Wenn wir alle Rechnungen bezahlt haben und der Erlöß feststeht, werden wir stolz nach Garding fahren und ein wenig Musik zu den Menschen bringen, die dort betreut werden. Wenn man das einmal gesehen hat, wie es dort ist (und das geht mir als gesunder Mensch (Danke Lieber Gott), sehr ans Herz. Es ist fröhlich dort und es mangelt an nichts. Nichts ist natürlich ein falscher Ausdruck, aber es ist eben sehr anders. Mir persönlich kneift es das Herz zusammen, obwohl ich keine Berührungsängste habe. Es ist schön dort. Wenn man da raus geht, redet man aber doch weniger als beim reingehen. Und hat etwas Demut mitgenommen. Und Dank.

Das OpenEi unterstützte in diesem Jahr dieses Projekt und trägt vielleicht zur Sicherung, ganz bestimmt zur Fortführung der Musiktherapie der Schwerstbehinderten bei. Eine Ausdrucks- und Verständnisweise, die auch bei Behinderungen geht. Man denke an das oben erwähnte Lied von Herbert Grönemeyer!!

Ich verabschiede mich vom OpenEi 2016, danke meinem Team und der absoluten Freundlichkeit von Hr. Brinkmann vom Marienstift und……

…….plane das OpenEi 2017 !! Hoffentlich mit all´ Eurer Hilfe.

Euer Micha

P.s. Ich wiederhole es noch mal : Geiles Team!! Euer Verdienst!!

..und Frank und Lasse: Kommt zurück!!!! Ihr gehört hier hin.